„Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“
Diese Frage konnte ich bereits im Alter von sieben Jahren mit absoluter Überzeugung beantworten: Lehrerin.
Mein großes Vorbild war meine eigene Grundschullehrerin. Mit ihren Sommersprossen, der ansteckenden Laune und ihrem Pferd -das dem großen Onkel wirklich zum Verwechseln ähnlich sah- kam sie mir vor wie die erwachsene Version von Pippi Langstrumpf. Sie war immer für ihre SchülerInnen da, steckte uns mit ihrer Energie an und schaffte es, dass wir immer an uns selbst glaubten. Genau so wollte ich auch sein.
Natürlich gab es neben dieser Idealvorstellung weitere Gründe, die mich nach dem Abitur an meinem Ziel festhalten ließen:
• Die eigenen Wurzeln: Die Erinnerungen an meine wundervolle Grundschulzeit zum Beispiel, die geprägt war von Freundschaften, Erfolgserlebnissen und vielen aufregenden Momente, die ich bis heute im Herzen trage.
• Gestaltungsdrang: Der Wunsch, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihnen die Freude am Lernen zu schenken, die ich selbst erfahren durfte.
• Sicherheit: Und ja, auch die Vorteile, die der Beamtenstatus mit sich bringen würde, spielten eine Rolle (dazu mehr in einem späteren Beitrag).
Lehrerin zu sein fühlte sich für mich nicht wie eine rationale Entscheidung an – es war meine Berufung. Als mir später sowohl meine Gymnasiallehrer als auch die Eignungstests bescheinigten, dass ich „genau richtig“ sei, fühlte sich der Weg geebnet an.
Destination: Master of Education, Grundschullehramt


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